
Im Rahmen eines spannenden Projekts haben die Schülerinnen und Schüler der 9a und 9c im Fach Informatik ihre Kreativität und Problemlösekompetenz unter Beweis gestellt. Im Mittelpunkt stand dabei die innovative Methode des Design Thinking, bei der nutzerorientiertes Denken und kreatives Entwickeln im Fokus stehen.
Ausgangspunkt des Projekts war ein fiktiver Patient mit einem physiologischen Problem. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler bestand darin, sich in die Lage des Patienten hineinzuversetzen und eine geeignete Lösung zu entwickeln. Dabei entstanden vielfältige und originelle Ideen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der praktischen Umsetzung: Die Lernenden programmierten eigene Computerspiele, die auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt waren. Zusätzlich gestalteten sie kreative Controller – beispielsweise aus Materialien wie Alufolie und Knetgummi –, um die Spiele interaktiv und greifbar zu machen. So wurden technische Inhalte mit handwerklichem Geschick und kreativen Ansätzen verbunden.
Bereits im Dezember hatten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Escape Rooms erste Einblicke in MINT-Berufe erhalten. Wir konnten den Escape Room als erste Schule testen. Vielen Dank an die Initiative Junge Forscher aus Würzburg. Dieses Erlebnis knüpfte an das Projekt an und unterstützte zudem die berufliche Orientierung, indem es mögliche Zukunftsperspektiven im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich aufzeigte.
Christina Drebinger