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Auf den Spuren der Hugenotten

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts im Abibac-Zweig unternahm die Klasse 11F gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Neuen Gymnasium Nürnbergs eine Stadtführung durch Erlangen, organisiert vom Verein für Lokalgeschichte „Geschichte für alle e.V.“. Ziel der Exkursion war es, die historische Entwicklung der Stadt in der Frühen Neuzeit sowie die Bedeutung der Hugenotten vor Ort besser kennenzulernen.

Die Führung begann an der Hugenottenkirche, einem zentralen Ort der Erlanger Stadtgeschichte. Von dort aus führte uns ein Stadtführer zu verschiedenen Stationen in der Innenstadt. Dabei erhielten wir spannende Einblicke in die Entstehung Erlangens und die besondere Rolle der Hugenotten, die das Stadtbild bis heute prägen.

Besonders interessant war es, die Architektur der Stadt genauer zu betrachten. Anhand der symmetrischen Bauweise und der klaren Struktur wurde deutlich, wie geplant und durchdacht die Gründung der Neustadt „Christian Erlang“ angelegt war. Der Stadtführer erklärte uns anschaulich, wie diese Merkmale mit der Geschichte der Stadt zusammenhängen.

Am Ende der Führung besuchten wir den Schlossgarten und die Orangerie. Dort konnten wir viele der zuvor besprochenen Aspekte noch einmal direkt nachvollziehen und die Zusammenhänge zwischen Geschichte und Stadtbild erkennen.

Insgesamt war die Stadtführung eine interessante Erfahrung, die uns einen neuen Blick auf Erlangen ermöglicht hat. Besonders hilfreich war es, die Inhalte nicht nur theoretisch im Unterricht zu besprechen, sondern direkt vor Ort zu erleben und unser Vorwissen für diesen Teil der deutsch-französischen Geschichte miteinzubringen.

Maria Orban, 11f und Dr. Yvonne Blomann